PURIMA entwickelt Modulanlage zur rückstandslosen Reinigung von Bauteilen aus dem Flugbetrieb

Für einen Großkunden aus der Luftfahrtindustrie entwickelten wir eine Anlage zur Reinigung von Triebwerksbauteilen. Die Werkstücke sind nach dem Einsatz im Flugverkehr in unterschiedlichem Maße von Fetten, Hydraulikölen, Kraftstoffen oder Verbrennungsrückständen belastet und benötigen im Zuge von Wartungsarbeiten nach ihrer Demontage eine rückstandslose Reinigung. Aufbauend auf den hohen Reinigungsspezifikationen des Kunden setzten wir eine Modulanlage um, die sich durch einen hohen Grad an Automation auszeichnet und gleichzeitig Möglichkeiten zur manuellen Prüfung bietet.

 

Innovative Reinigungstechniken kompakt gebündelt: Modulanlage von PURIMA zur Reinigung von Teilen aus dem Flugbetrieb.

Passgenaue Anlagenintegration in bestehende Wartungslogistik

Auf Basis von Kundenvorgaben wurde die Reinigungsanlage so konzipiert, dass diese in einem separaten Raum mit sehr begrenzter Raumhöhe Platz findet. Nach Demontage der zu reinigenden Teile können diese direkt mithilfe eines Transportwagens und -Korbs zur Anlage transportiert werden, so dass der mehrstufige Reinigungsprozess dort durchgeführt werden kann.

Vier effektive Prozesse sorgen für einwandfreies Reinigungsergebnis

Bevor der Reinigungsprozess beginnen kann, wird ein Transportkorb, der die unterschiedlich großen Kugel-, Kegel- oder Rollenlager enthält, auf dem Rollwagen in die Modulanlage hineingefahren. Dort positioniert der Bedienende Wagen und Korb in der vorgegebenen Position am Anfang der Reinigungsstraße. Anschließend kann die Tür geschlossen und der Prozess gestartet werden. Nun beginnt ein 4-stufiger Behandlungsprozess in verschiedenen Tauchbecken. Dieser enthält in folgender Reihenfolge eine Tauchreinigung in warmer alkalischer Lösung, eine Tauchspülung in demineralisiertem Wasser, eine Behandlung in Entwässerungsflüssigkeit und eine Tauchbehandlung in einer Konservierungslösung. Nach dem ersten Reinigungsschritt besteht die Möglichkeit bei Bedarf ein Fenster zu öffnen und mithilfe einer Spritzvorrichtung noch sichtbare Rückstände abzuspülen.

Hohe Reinigungsanforderungen - hohe Taktzeiten

Durch ein ausgeklügeltes Filtrationssystem werden während des gesamten Reinigungsprozesses die verunreinigten Prozessmedien effektiv nach hohen Reinigungsstandards (Kein Partikel >10 μm) im geschlossenen Kreislauf gefiltert. Zudem ermöglicht die Anlage hohe Taktzeiten: Je nach Größe der zu reinigenden Teile können bis zu 50 Werkstucke gleichzeitig in einem Korb platziert werden; bis zu 15 Transportkörbe können pro Stunde gereinigt werden.