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PURIMA

industrielle
Prozesswasseraufbereitung.

Prozesswasser im Kreislauf halten statt verbrauchen

In vielen Produktionsprozessen wird Wasser bislang nur einmal genutzt und danach aufwendig entsorgt. Das betrifft die Teilereinigung genauso wie die Metall- und Kunststoffverarbeitung. Frischwasser, Entsorgungsgebühren und der Verschleiß an der Anlagentechnik treiben dabei die laufenden Kosten in die Höhe.

Die industrielle Prozesswasseraufbereitung von PURIMA dreht diesen Ablauf um und ermöglicht eine Wiederverwendung von genutztem Prozesswasser. Das Wasser wird mehrstufig gereinigt, von Öl, Fett und Partikeln befreit und in gleichbleibender Qualität zurück in den Prozess geführt. Ausgelegt nach dem Zero-Liquid-Discharge-Prinzip lassen sich Frischwassereinleitungen so weit wie möglich reduzieren. Wer Wasser im Kreislauf hält, spart eine wertvolle Ressource und entlastet zugleich die Umwelt.

Unsere Anlagen fertigen wir in Edelstahl. Damit bieten wir sehr gute Beständigkeiten gegenüber alkalischen Medien. Der Einsatz bei sauren Medien ist grundsätzlich ebenfalls möglich, sollte aber im Vorfeld geprüft werden.

Die Systeme sind modular aufgebaut. Wir legen die Filterstufen passend zu Verschmutzungsgrad und Durchflussmenge Ihrer Anwendung aus.

Technische Daten

Reinigungsanlage von PURIMA nach Zero-Liquid-Discharge-Prinzip

Anwendungen#.

Wo sich Prozesswasseraufbereitung lohnt

Eine Wasseraufbereitungsanlage für die Industrie rechnet sich überall dort, wo regelmäßig größere Wassermengen verschmutzt werden:

Typische Verunreinigungen, die sich entfernen lassen

Ihre Vorteile#.

Zero Liquid Discharge

So funktioniert die Aufbereitung#.

Mehrstufige Prozesswasseraufbereitung

Das verschmutzte Prozesswasser durchläuft mehrere aufeinander abgestimmte Stufen. Grobe Verunreinigungen werden früh abgeschieden, damit die nachgelagerten Filter weniger belastet werden. Das verlängert die Filterstandzeiten und senkt die laufenden Kosten. Welche Stufen im Einzelfall kombiniert werden, hängt von der jeweiligen Anwendung ab.

Stufe 1: Vorfiltration über Bandfilter Grobe Verunreinigungen wie Späne und Feststoffe werden zuverlässig aus dem Wasser entfernt.

Stufe 2: Skimming der Wasseroberfläche Aufschwimmende Öle und Fette werden über einen Skimmer gezielt abgenommen, bevor sie die Feinfiltration belasten.

Stufe 3: Feinfiltration in mehreren Stufen Feinste Partikel werden schrittweise zurückgehalten. Je nach Anforderung kommen unterschiedliche Filtertypen zum Einsatz. Weitere Filtertypen lassen sich für Ihre Anwendung integrieren.

Auf Wunsch ergänzen wir die Aufbereitung um eine geregelte Dosierung von Reinigungsmitteln. Eine optionale UV-Behandlung verlängert die Standzeit des Wassers, bevor es kippt. Eine vollständige Desinfektion leistet sie nicht.

Ergebnis: Aufbereitetes Prozesswasser in gleichbleibender Qualität, bereit für die Wiederverwendung im Kreislauf.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bei der industriellen Prozesswasseraufbereitung wird verschmutztes Prozesswasser in mehreren Stufen gereinigt und anschließend wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt. In einem typischen Aufbau entfernt zuerst ein Bandfilter grobe Feststoffe, danach nimmt ein Skimmer aufschwimmende Öle und Fette ab. In der Feinfiltration folgen weitere Stufen, die feinste Partikel zurückhalten. Welche Stufen genau kombiniert werden, richtet sich nach der jeweiligen Anwendung. Am Ende steht sauberes Prozesswasser in konstanter Qualität, das im Kreislauf weiterverwendet werden kann.

Damit Prozesswasser wiederverwendet werden kann, muss es so weit aufbereitet werden, dass es die Qualitätsanforderungen des jeweiligen Prozesses wieder erfüllt. Eine mehrstufige Aufbereitungsanlage entfernt dazu Feststoffe, Öle, Fette und Feinpartikel. Das gereinigte Wasser wird anschließend nicht eingeleitet, sondern direkt in den Kreislauf zurückgespeist. Auf diese Weise lassen sich Frischwasserbezug und Abwassermenge reduzieren, ohne dass die Prozessqualität leidet.

Zero Liquid Discharge (ZLD) beschreibt das Ziel, möglichst kein flüssiges Abwasser an die Umwelt abzugeben. Das Prozesswasser wird aufbereitet und im Kreislauf gehalten, sodass Einleitungen so weit wie möglich vermieden werden. Für Industrieunternehmen bedeutet das geringere Entsorgungskosten und mehr Unabhängigkeit von Frischwasserquellen. Die Lösungen von PURIMA sind nach diesem Prinzip ausgelegt und unterstützen Sie dabei, Ihren Wasserkreislauf möglichst weit zu schließen.

Eine typische Anlage kombiniert mehrere Stufen. Den Anfang macht ein Bandfilter zur Vorfiltration grober Verunreinigungen. Anschließend nimmt ein Skimmer aufschwimmende Öle und Fette ab. In der Feinfiltration werden feinste Partikel zurückgehalten, wobei je nach Anwendung unterschiedliche Filtertypen zum Einsatz kommen. Bei Bedarf lassen sich weitere Filtertypen integrieren. Die genaue Stufenfolge legen wir gemeinsam mit Ihnen anhand Ihres Wassers und Ihrer Qualitätsziele fest.

Öle und Fette schwimmen an der Wasseroberfläche auf und werden über einen Skimmer abgenommen. Grobe Partikel und Späne hält der Bandfilter zurück. Für feinste Schwebstoffe sorgt die mehrstufige Feinfiltration mit unterschiedlichen Filtertypen. Weil die Stufen in dieser Reihenfolge arbeiten, wird jede Stufe entlastet, was die Filterstandzeiten verlängert und für ein gleichmäßig sauberes Ergebnis sorgt.

Eine modulare Wasseraufbereitungsanlage lohnt sich besonders dann, wenn regelmäßig größere Wassermengen verschmutzt werden, hohe Frischwasser- oder Entsorgungskosten anfallen oder Partikel im Wasser die Anlagentechnik verschleißen. Durch den modularen Aufbau lässt sich die Anlage genau auf Verschmutzungsgrad und Durchflussmenge auslegen und bei Bedarf später erweitern. Damit passt sich die Lösung an wachsende oder wechselnde Anforderungen an, statt von Beginn an überdimensioniert zu sein.